3 Jahres Reha-Outcome auf dem Rehawissenschaftlichen Kolloquium in Frankfurt vorgestellt

26. Reha-Kolloquium 2017

Artikel vom: 28.03.2017

Vom 20. bis zum 22. März 2017 hat das diesjährige rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium in Frankfurt stattgefunden. Auf diesem größten deutschen Reha-Kongress konnte Dr. Kaluscha vom Institut für Rehabilitationswissenschaftliche Forschung an der Universität Ulm neue Ergebnisse der Reha-QM-Outcome Studie präsentieren. Vorgestellt wurde die Analyse der Erwerbsminderungsrenten im 3 Jahreszeitraum nach der Rehabilitation in den Kliniken des Qualitätsverbundes. Besonders interessiert diskutiert wurde der erkannte Zusammenhang zwischen dem subjektiv eingeschätzten Nutzen der Rehabilitation und der Erwerbsminderungsrente. Je höher der Patient diesen Nutzen einschätzt, desto stärker sinkt das Risiko für eine Erwerbsminderungsrente.  Der überdurchschnittliche Outcome der Verbundkliniken lässt sich im Sinne einer Dosis-Wirkungs-Beziehung auf die überdurchschnittlich hohe subjektive Zufriedenheit der Patienten mit dem Nutzen der Rehabilitation erklären.

Die Ergebnisse sind im Tagungsband des Kolloquiums veröffentlicht: (Kaluscha, R., Nübling, R., Krischak, G., Kriz, D., Martin, H., Müller G., Renzland, J., Schmidt, J., Kaiser, U. Toepler, E.: Zusammenhänge zwischen subjektivem Reha-Nutzen und Erwerbsminderungsrente: Ergebnisse der 3 Jahreskatamnese zur „Reha-QM-Outcome-Studie“ Baden-Württemberg; in: DRV-Schriften Band 111 (2017), ISBN 978-3-9817814-4-1, S. 98-99)

 

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